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Scharlach
Dr. med. Jürg Beriger, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, Lostorf

Scharlach Dreitagefieber Mumps Masern Röteln Windpocken Ringelröteln

 

 

Abb. Scharlach

Scharlach

Erkrankung durch Bakterien

Mehrfache Ansteckung in jedem Alter möglich (Scharlach-Angina)

bulletKrankheitsverlauf
bulletBeschwerden
bulletAnsteckung
bulletKomplikationen
bulletImpfung
bulletBehandlung zu Hause
bulletzum Arzt
bulletsiehe auch: Fieber im Kindesalter

 

 

 

 

 

Krankheitsverlauf:

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Plötzlicher Beginn mit Fieber, Erbrechen, Kopf- und Halsschmerzen. Zunge zuerst dick belegt, ab 2. Tag "Erdbeerzunge". Ausschlag dicht, rau, kleinstfleckig: zuerst und am stärksten am Unterbauch und Schenkeldreieck, übergreifend auf den Körper, Achselbeugen und Beugeseiten der Arme und Beine. Blässe um den Mund im fiebergeröteten Gesicht
Falls keine Behandlung erfolgt tritt nach 7 bis 10 Tagen eine Schuppung an Handteller und Fußsohlen auf.

 

Beschwerden:

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bullethohes Fieber (bis zu 40°)
bulletreduzierter Allgemeinzustand
bulletGlieder- und Gelenkschmerzen
bulletHalsschmerzen, Kopfschmerzen
bulletgelegentlich Erbrechen/Bauchschmerzen
bulletHautausschlag

 

Ansteckung:

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bulletÜbertragung durch Schmier- und Tröpfcheninfektion. Eintrittspforten sind Rachenschleimhaut oder Wunden. Von der Ansteckung bis zu den ersten Symptomen verstreichen 2-7 Tage.
Ohne Therapie mit Antibiotika sind die Kinder über mehrere Wochen ansteckend! Unter Behandlung mit Penicillin besteht nach 24h keine Ansteckungsgefahr mehr.
 

Komplikationen:

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bulletGelenkschwellung / Arthritis
bulletNierenentzündung
bulletHerz- und Herzklappenentzündung

Vorsicht: Komplikationen können nach unbehandelter Erkrankung auch erst 2-6 Wochen später auftreten!

 

Impfung:

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keine Impfung möglich!

 

Behandlung zu Hause:

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bulletBettruhe bei Fieber
bulletallgemeine fiebersenkende Maßnahmen
bulletFlüssigkeit
bulletWichtig: Medikamente gemäß Hausarzt einnehmen!!

 

zum Arzt:

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bulletIn jedem Fall bei Verdacht auf Scharlach

sofort zum Arzt bei einem der unten nachfolgenden Zustände

bulletKrämpfe, Schläfrigkeit oder Apathie, schlechtes Aussehen, Hautblutungen
bulletSehr hohes Fieber: 41° Celsius oder mehr
bulletDeutliche Austrocknung
(Durst, trockene Schleimhäute, Tränen und Urin vermindert)
bulletStarkes Erbrechen oder Durchfälle
bulletFieberdauer länger als zwei bis drei Tage
bulletFieber während der ersten zwei Lebensmonate

 

 

 

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Kontakt: beriger@allgemeinpraxis.ch  
Letzte Änderung: 13. December 2009