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Heuschnupfen
Ursachen, Erscheinungsformen, Massnahmen
Alle Jahre wieder eine lästige Sache... |
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Über 20% der Bevölkerung leidet unter allergischen Symptomen und
die Tendenz ist weiterhin steigend. Allergien treten normalerweise erstmals im Kindesalter
auf. Die Symptome können sich mit zunehmendem Alter ändern. Menschen mit Heuschnupfen
haben ein hohes Risiko, auch Asthmatiker zu sein oder zu werden.
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Symptome:
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- Kratzen im Hals
- laufende Nase
- lästiges Niesen
- juckende Augen
- Husten
- Atembeschwerden
- Hautausschläge
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Ursache:
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| Das Immunsystem reagiert überempfindlich auf Pollen in der Luft,
die sich auf den Schleimhäuten der Nase und der Bronchien ablagern. Diese Überreaktion
führt zu einer entzündlichen Reaktion der Schleimhäute mit entsprechenden Symptomen. |
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Richtiges Verhalten
hilft Symptome zu lindern:
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- Haare abends waschen
- Aufbewahren und ausziehen der Tageskleidung ausserhalb des
Schlafzimmers
- Beim Lüfte Pollenflug beachten: Pollenbulletin
der SMA
- ländliche Gegend: hohe Pollenkonzentrationen am Morgen,
geringer am Abend
- städtische Agglomeration: geringe Konzentration am Morgen,
stark am Abend
- Fenster zum Schlafen schliessen
- Im Freien Sonnenbrille mit Seitenschutz tragen
- Im Auto Fenster nicht öffnen.
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Therapie
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- Medikamente
- Sinnvoll ist es, bereits ein bis zwei Wochen vor dem erwarteten
Pollenflug Medikamente, sowohl von der Schulmedizin als auch von
der Ergänzungs- oder Komplementärmedizin, einzusetzen, damit diese ihre
Wirkung voll entfalten können.
- Bei ausgeprägten Symptomen mit massivem Schnupfen oder Asthma
können neben sogenannten Antihistaminika auch kortisonhaltige Nasensprays oder
Inhalationen notwendig werden. Diese neuen, nur lokal am Ort des Geschehens
wirkenden Kortisonpräparate belasten den Körper nicht, wie leider allzu oft
befürchtet wird. Bei Asthmatikern können sie im Gegenteil Leben retten.
Die Angst vor den Kortisonpräparaten blieb in der Bevölkerung
verwurzelt durch die früher gängige Behandlung mit Tabletten oder regelmässige
Spritzen. Diese Behandlung zeigte eine Ganzkörperwirkung mit entsprechenden negativen
Effekten auf die Knochen, die Haut und den Stoffwechsel. Diese negativen Effekte
sind durch die neuen Medikamente nicht mehr zu befürchten.
- Spritzenkur (Desensibilisierung)
- Wenn eine Abklärung mittels Hauttestung oder Blutuntersuchung
zusammen mit den entsprechenden Symptomen ergibt, dass eine Allergie auf bestimmte
Blütenpollen vorliegt, kann eine Desensibilisierung innert ein bis 3 Jahren den
Heuschnupfen zum Verschwinden bringen. Dabei wird der Körper durch regelmässige Spritzen
unter die Haut langsam an die Pollen gewöhnt, so dass in der Heuschnupfen-Saison die
Symptome nicht mehr oder gemildert auftreten.
Am meisten Erfolg zeigt diese Behandlung bei Personen, die nur auf eine Art von
Blütenpollen (z.B. Birke) reagieren.
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